BaumschuleHier eine Anleitung zum Baumbau, da immer wieder angefragt wird wie die Bäume entstanden sind. Was wird gebraucht? Vor allem Heki-Flor im Grünton deiner Wahl (z.Bsp. Nr.1552), Bindedraht aus der Gartenabteilung (bitte nicht zu dick, ruhig mal mit der Hand probebiegen), Styroporkleber und Holzleim für die Formgebung. Etwas Vogelsand und Farbe zum Strukturaufbau der Rinde und Alleskleber zum fixieren des Laubes. Wer besonders filigran arbeiten will nimmt statt Heki-Flor teures Laub von Mininatur. ![]() Werkzeug: 2 Zangen zum Draht biegen und schneiden Los gehts: Für einen kleinen Laubbaum wird zunächst ein Teilstück gefertigt. Dazu werden je 4 Drähte mit 20 und 15cm geschnitten. Je ein kurzer und ein langer Draht werden nach Foto verdrillt. Jeweils zwei der so entstandenen Astgabeln werden wieder durch verdrillen miteinander verbunden. Dazu hält man die Drahtenden am besten mit einer Flachzange fest. Die beiden so entstandenen Äste werden dann wieder miteinander verdillt aber... ... 4 kurze Drähte werden seitlich aussortiert und wieder zu einem Ast verdrillt. Das so entstandene "Bäumchen" sieht schon recht gut aus und ginge eigentlich als Setzling durch, für einen H0-Laubbaum ist es aber noch zu klein. Deshalb wird ein 2. Teilstück genau so wie das obere gefertigt und diese beiden "Setzlinge" wiederum ca.1cm miteinander verdrillt. Und noch ein drittes Teilstück wird hergestellt und mit den ersten beiden ca. 1 cm verdrillt. Vier aussortierte Drähte eignen sich dann wieder für einen zusätzlicher Ast und danach bis unten weiterdrillen, es kann aber auch einfach ein dickerer Stamm entstehen ohne weitere Äste. Dieser Drahtbaum wird nun dreidimensional in Form gebogen und mit einer Mischung aus 3 Teilen Styroporkleber und 1 Teil Holzleim bestrichen. Dabei wird die natürliche Verjüngung der Äste nachgebildet und der Stamm gleich entsprechend verdickt. Die 1-2 cm Drahtspitzen an den Astenden bleiben am besten unbehandelt, das erleichtert die Nachbildung der natürlichen Verjüngung des Baumes von der Wurzel bis zu den Astspitzen. Etwas Wasser hilft beim abschließenden Glätten. Bevor die Trocknung einsetzt wird mit Vogelsand eine Struktur aufgebracht. Das Ergebnis sieht einem Baum schon ähnlich. Eine Farbgebung ist mit einfachen Acryl oder Plakatfarben nach ausgiebiger Trocknung (24h) möglich. ![]() Danach wird das Heki-Flor-Laub in Form gezogener Wattebällchen mit Alleskleber auf den Ästen fixiert. ...wird fortgesetzt... |
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